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Dienstag, 28 Juli 2020 12:39

Das neue Logo

Mit dem neuen Logo wollen wir die Vielfältigkeit der Einsatzmöglichkeiten des Rettungsnetzwerks aufzeigen. Wir können BOS-Einheiten zu Lande, zu Wasser und auch aus der Luft unterstützen.

Während der Arbeit am neuen Logo wird weiterhin an der Gründung eines Vereins gearbeitet, um zukünftig noch besser helfen zu können, wenn sich Spender finden, die die Sache unterstützen. Aktuell liegt ein Entwurf einer Satzung beim Finanzamt vor. Dort wird aktuell geprüft, ob diese Satzung für den Eintrag als gemeinnützig entspricht. Sobald wir hier ein Feedback haben, werden wir euch informieren und dann auch zeitnah eine Gründungsversammlung terminieren.

Gleichzeitig wird dann auch ein Schulungskonzept aufgelegt, damit wir alle nach den rechtlichen und einsatztaktischen Regeln arbeiten. Dazu gibt es aus den eigenen Reihen Ausbilder aus den verschiedensten Sparten.

 

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Sonntag, 12 Juli 2020 23:59

Einsatz Vermisstensuche

Am 12.07.2020 gegen 17:30 Uhr waren mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei direkt vor meinem Fenster. Da sich schnell herausstellte, dass es sich um eine Vermisstensuche handelte, wurde die Hilfe des Rettungsnetzwerks mit Drohnen angeboten. Der Einsatzleiter hat dieses Angebot gerne angenommen und so wurde um 17:47 Uhr alle Teilnehmer des PLZ-Bereichs 8 über unsere Alarmierungssoftware informiert. Bereits nach kurzer Zeit kam von drei Drohnenpiloten die Rückmeldung, dass sie zum Einsatz kommen. Da unter diesen Piloten auch ein Polizist war, hat er die weitere Koordination mit der EL Polizei übernommen.

Nachdem der Polizeihubschrauber mit seiner Suche fertig war, wurde uns ein Suchgebiet zugewiesen, das dann mit insgesamt 4 Drohnen angefahren wurde. Das Suchgebiet war in der Nähe des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen. Über die Polizei wurde daraufhin der Tower informiert, dass es in dem Bereich zu vermehrten Drohneneinsätzen kommt. Erst nach Rückmeldung zur Flugfreigabe sind dann die Copter zum Einsatz gekommen und haben das zugewiesene Gebiet abgesucht. Erst mit Sonnenuntergang gegen 21:10 Uhr wurde dann der Einsatz abgebrochen, da kein sicheres Fliegen mehr möglich war.

Auf der Heimfahrt, gegen 22:30 Uhr, waren immer noch Flächensuchhunde unterwegs um die vermisste Person zu finden.

Ich bedanke mich bei Matthias Schmidt, Michael Lasch, Maximillian Hoffmann und Jens Strauß, die der Alarmierung gefolgt sind und aktiv im EInsatzgeschehen beteiligt waren. Heute hat sich einmal mehr gezeigt, dass wir, wenn wir wollen, auch schnell eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen können.

Den Angehörigen drücken wir alle Daumen, dass die weitere Suche ein glückliches Ende nimmt.

Sollte es seitens der Polizei einen Einsatzbericht geben, werden wir diesen nachträglich hier verlinken.

PS: Die Person wurde gestern Nacht noch wohlbehalten aufgefunden. Ende gut - alles gut!

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Donnerstag, 16 April 2020 09:24

100.000 Website-Besucher!

Am 05.05.2019 haben sich die ersten Drohnenpiloten auf der Website des Rettungsnetzwerks eingetragen. Seitdem ist noch nicht ein ganzes Jahr vergangen und wir dürfen heute oder morgen schon den 100.000. Website-Besucher feiern.

Nach wie vor gibt es viele Drohnenpiloten, die wir noch nicht für das Netzwerk gewinnen konnten und es ist aktuell leider noch so, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst noch nicht auf die zusätzliche Hilfe durch unser Netzwerk zurückgreifen, aber ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass der Weg richtig ist. Neben den bereits auf der Seite geschilderten Hilfeleistungen (Vermisstensuche, Rehkitzrettung, Tiersuche, Unterstützung bei Bränden, Unfallrekonstruktion) gibt es ein weiteres Feld, bei dem Drohnen hilfreich sein können.

Aufgrund der Trockenheit klettert die Warnstufe für Waldbrand immer höher. Stand heute haben wir in weiten Bereichen in Deutschland die Warnstufe 4 von 5 erreicht. Oftmals kommt es dann zum Einsatz von Piloten mit kleinen Flugzeugen, die dann aufsteigen um aktuelle Meldungen und Sichtungen von beginnenden Waldbränden abzuliefern. Dies könnte natürlich auch über eine Drohne erfolgen. Auch wenn wir nicht die Reichweite eines Flugzeugs haben, können wir trotzdem schnell und unkompliziert aus 100 Metern Höhe weite Teile einer Landschaft überblicken. Gerade die Kollegen, die dann noch auf eine Zoom-Kamera zurückgreifen können, sind da sicherlich hilfreich. Je früher ein entstehender Brand entdeckt wird, desto kleiner kann man die Ausbreitung halten.

Um auch auf diese Hilfeleistung hinzuweisen und die Reichweite des Netzwerks zu erhöhen, würde es uns freuen, wenn jede/r der/die diesen Bericht liest, ihn dann auch auf Facebook teilt. Nur wenn man uns kennt, kann man uns auch anfordern.

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Montag, 06 April 2020 18:02

Dreharbeiten Rettungsnetzwerk

Heute, am 06.04.2020, kam das Bayerische Fernsehen um einen Beitrag über die Arbeit des Rettungsnetzwerks zu drehen.

Unser Ziel ist es, durch den Fernsehbeitrag das Rettungsnetzwerk bekannter zu machen und zu verdeutlichen, dass wir dem BOS keine Arbeit wegnehmen wollen, sondern ergänzend zur Verfügung stehen. Wir hoffen aber auch, dass Landwirte und Jäger aufmerksam werden und uns für die Rehkitzrettung vor der Mahd einsetzen. Wir hatten das Glück, dass eine Feuerwehr auch ein Fahrzeug und zwei Kameraden abgestellt hat, die dann auch mitgewirkt haben.

Aufgrund der aktuellen Situation wurden die Arbeiten und auch die Flüge im speziellen bei der Polizei angemeldet. Um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten, wurden alle Teilnehmer auf das Einhalten der Sicherheitsabstände hingewiesen.

Mit insgesamt 5 Piloten, mein Dank geht da an Maximilian Hofmann, Michael Lasch, Michael Radeck und Joachim Schelle und insgesamt 8 Drohnen konnten wir da die unterschiedlichsten UAVs zeigen. An Coptern war eine Parrot Anafi mit WBK, ein Typhoon H mit WBK, eine Mavic Enterprise DUAL, eine DJI Matrice, ein Yuneec H520 mit E10T ein Transformer, ein S-UAV und ein M-UAV am Start. Samt notwendigem Zubehör hatten wir also ca. 73.000 € an Materialwert vor Ort.

Nach der ersten Besprechung mit dem Herrn vom Fernsehen sind wir dann zum eigentlichen Flugfeld gefahren. Ein Landwirt aus der Gegend hat uns komplett Starterlaubnis erteilt und wird auch in Zukunft Drohnen fliegen lassen, bevor er seine Wiesen mäht. Um ein interessantes Szenario zu haben, wurde eine Vermisstensuche insenziert. Leider waren die Felder schon so abgemäht, dass man die Person auch leicht so hätte sehen können. Aber wir hoffen, dass das im Beitrag durch geschickten Schnitt gut rüberkommt. Da der Filmbeitrag insgesamt nur 3 - 5 Minuten haben wird, wurde auch das ganze Thema mit Missionsplanung aussen vorgelassen.

Damit Sie schon mal einen ersten Eindruck von diesem ereignisreichen Tag bekommen, haben wir Ihnen hier ein paar Bilder hochgeladen. Steffen Franzeck von Drohnenexpertise.de hat uns noch schnell mit der neuen Software die beiden Streams (Wärme- und Realbild) in einen Stream zusammengepackt. Auch hier vielen Dank.

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